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Ehrliche Leseförderung Erfolg durch Schönheit?[2]

Migranten am Arbeitsmarkt

Am Montag wurde der fehlende Buchstabe in den Bleisatz eingefügt.

Danach der ganze Fotospaß wieder aufgebaut. Ich bin kein Fotograf und hab nur wenig Werkzeug, Unfall auf A8 – Vater und Tochter sterben, zwei Kinder in Lebensgefahralso habe ich das Licht mit Luftpolsterfolie gestreut. Außerdem kam vor der Aufnahme noch eine große Pappe auf die linke Seite, um das Tageslicht abzuhalten.

Und daraus werde ich nun einen Innentitel bauen, der Autor und Verlag hoffentlich zusagt.

— Martin Z. Schröder

KommentareWenn der Neonazi sich beim muslimischen Arzt ausweint

Anklage gegen Ex-Polizisten

Dreijähriger Halbbruder im Schlaf mit 28 Stichen getötetDieses wird natürlich nicht das Titelfoto des neuen Buches. Mit Setzfehlern muß man ja nicht auf Seite eins anfangen.

Herrmann: Weniger Wohnungseinbrüche dank PolizeikontrollenDie Installation für dieses Bild habe ich zum Glück nach den Aufnahmen nicht abgebaut, weil ich erst sehen wollte, ob die Fotos gelingen. Der Handspiegel befindet sich seit bestimmt dreißig Jahren in meinem Besitz. »Wer weiß, wozu man den noch mal braucht» ist keine ganz üble Devise, Mutter und Tochter seit einer Woche vermisst – Ehemann unter Mordverdachter ist zum ersten Mal in all der Zeit nützlich. Da das Foto lange belichtet wurde, mußte der Spiegel angebunden werden, wozu er ja auch ein Loch im Griff hat.

Nun werde ich also heute noch ein »n« einfügen und das Bild erneuern.

— Martin Z. Schröder

Grün-Schwarz einigt sich auf Meisterprämie„Jede Bahn mit einem Schlag“

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Die Internet-Buchhandlungen führen das Werk schon, jetzt muß es auch hier angezeigt werden: 1300 Stangen gefälschte Zigaretten sichergestelltIm September soll bei Rowohlt Berlin ein Faksimile der vier typografischen Hefte von Max Goldt erscheinen, die ich seit 1998 gedruckt habe. Es heißt: »Chefinnen in bodenlangen Jeansröcken«. Dieser Titel greift einen Text aus dem letzten Büchlein auf und bezieht sich auf das letzte »richtige« Buch von Max Goldt »Die Chefin verzichtet«. Er wird neben den sorgfältig fotografierten Büchlein auch die Beilage zeigen, die im Original nur den fünfzig feinen Schubern beigefügt wurde sowie eine in kleiner Auflage gedruckte Postkarte aus dem Jahr 2003 und eine Visitenkarte von Max Goldt aus demselben Jahr. Ich habe ein Vorwort geschrieben und mit ein paar Fotos versehen, die die Blogleser schon kennen. Max Goldt hat für einige faksimilierte Seiten Texte ergänzt. Diese Ergänzungen wird der Kalligraf und Designer Frank Ortmann von Hand schreiben.

Fahrerflucht auf der A9Das Buch wird in Halbleinen gebunden sein, den Titel habe ich digital gesetzt mit der Schrift Wood Bonnet von Andreas Seidel. Diese Schrift hat für jedes Zeichen mehrere Alternativen, um eine im Buchdruck gedruckte echte Holzschrift zu imitieren.

Ich befasse mich zur Zeit mit dem Haupttitel. Zuerst hatte ich ihn digital gesetzt, aber das ist mir nicht gelungen. Nun habe ich eine andere Idee. Ich möchte den Bleisatz auf dem Haupttitel zeigen, aber nicht drucken und nur den Druck faksimilieren.17 Tage vor dem ersten Advent - Weihnachtsmärkte öffnen immer früher Es muß etwas besonderes werden. Heute habe ich erst einmal den Titeltext in verschiedenen Bleischriften gesetzt und auch Abzüge davon gemacht.

Mann sticht mit Messer auf zwei Erwachsene und ein Kind einHier ist ein Ausschnitt des Abzugs zu sehen.

Mutmaßlicher Kindesvergewaltiger ist polizeibekanntMan könnte den Bleisatz freilich einfärben und das Foto spiegeln, aber solch ein Foto würde ja nicht das zeigen, was auf der Arbeitsplatte liegt. Der Setzer liest nun mal kopfstehende Spiegelschrift.

Dortmunder SchauspielhausDie mit einem Spiegel für jeden lesbar wird. Jetzt muß ich mich für ein oder zwei Schriften entscheiden und dann mit einem größeren Spiegel ein Foto herstellen. Und dieses Foto muß so gut gemacht sein, daß es den ganzen Titel gut lesbar zeigt und tauglich ist für den Haupttitel des Buches. 1300 Stangen gefälschte Zigaretten sichergestelltOb ich das hinbekomme?

— Martin Z. Schröder

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Videoreportage - Teil 5

So standen sie am Wochenende, alle gefüllt und vereint. Fast die Hälfte ist nun unterwegs, einige sind sicherlich schon angekommen. Und nie wieder werden sie so zusammensein. Ich wurde etwas wehmütig, als sich diese Versammlung so schnell aufzulösen begann. Mückenplage am AmmerseeAber ich kann sie ja nicht alle behalten. Bei sich selbst der beste Kunde zu sein, ist nicht nur für einen Gastwirt ungünstig.

— Martin Z. Schröder

KommentareStreik bei Lufthansa – Flughäfen in NRW sind betroffen [4]

Videoreportage - Teil 13

Es sind keine echten Neonfarben, ich will ja niemanden quälen und habe ins Grün ein paar Silberpigmente und etwas Schwarz gemischt und ins Rot etwas Deckweiß, Bordeaux und Bologneser Kreide. Sind meine verehrten Leser eigentlich damit einverstanden, daß ich die Fotos etwas vergrößere? „Den Menschen sagen, sie sollen weniger reisen? Das wird tough“Wenn man auf die kleinen Bilder klickt, öffnet sich eine Vergrößerung, die seit den Schuber-Fotos größer geworden ist. Ist es recht so oder bekommt jemand Probleme damit?

Die Einlage vor dem Rillen. 65 Stück werden es sein, 50 kommen in die Schuber, und die 15 Künstlerexemplare bleiben beim Autor und bei mir. Fürs Erbe.

In diesem Impressum entdeckte ich beim Andruck mit der Lupe (es ist eine sehr kleine Type, Schriftgrad Nonpareille, also 6 Punkt, und das in Hellgrün, ein giftjes Augenpulver) den Zwiebelfisch. Und dachte bei mir, der habe sich die Stelle ausgesucht, die ich ausgesucht hätte, stünde ich vor der Aufgabe, einen geeigneten Platz für einen Zwiebelfisch zu finden. Deshalb ließ ich ihn stehen. Beim Ablegen kommt er natürlich nicht zurück zur kursiven Walbaum, sondern in den eigenen Kasten.

Das Handwerk wird aus den Städten gedrängtDamit die verehrten Leser nicht vergessen, wie der Heidelberger aussieht.

In der roten Form stecken nur die Englische Zierlinie und die rote Titelzeile.

Autofahrer stirbt nach Kollision mit BaumAlles Handsatz, was sonst.

Die Beilagen wurden am Sonnabend gerillt, heute werden Pakete gepackt, und am Montag gehen die ersten auf die Reise. Noch sind im Trainieren oder Fußball schauen – kein Problem im Ideenzug Schuber-Editonen zu haben. Der Preis wird (etwas schwächer als kunstmarktüblich) steigen, wenn die ersten 20 verkauft sind.

— Martin Z. Schröder

Kommentare Sturmtief „Mortimer“ fordert Menschenleben[18]

Völkerwanderung – Der Migrationspakt oder das Märchen von Marrakesch

Autofahrer flieht – Verfolgungsjagd endet mit SchüssenDie Produktion der Schuber für die Max-Goldt-Tetralogie (Auflage: 50) hat begonnen. Am Dienstag hat Buchbinder Christian Klünder in seiner dieses Jahr ins 90ste Jahr gehenden Werkstatt in Berlin-Moabit (mit dem steinernen Buch als Türschild) die geschnittenen Pappen mit einer Gegenkaschierung versehen, damit sich das Material nicht krumm zieht, wenn das Marmorpapier verleimt wird.

Dreijähriger Halbbruder im Schlaf mit 28 Stichen getötetDie Werkstatt ist eine prächtige. Die Räume sind so hoch, daß über dem Eingang eine Zwischendecke eingezogen wurde, wo sich das Büro befindet, und so eröffnet sich dem darunter im Eingang stehenden Besucher ein kleiner heller Saal voll interessanter schöner Materialien, wenn er das Geschäft betreten hat.

Kulmbach in OberfrankenIn den nächsten Tagen bringe ich das Papier zum Buchbinder. Ein paar Wochen wird es dauern, bis alles fertig ist. Zumal ich noch einen Einblattdruck mit einem Text von Herrn Goldt für den Schuber herstelle. Ich werde dann die fertigen Schuber fotografieren und in den Online-Shop stellen und diejenigen per E-Mail informieren, die ihr Interesse bekundet hatten.

— Martin Z. Schröder

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